Für Opfer von Straftaten sind Schutz- und Unterstützungsmöglichkeiten gesetzlich vorgesehen. Haben Betroffene keinen sicheren Aufenthaltsstatus, gehen diese allerdings ins Leere: So kommt es vor, dass Betroffene, die angegriffen und verletzt werden, keine Möglichkeit erhalten, nach einer notärztlichen Behandlung weiter medizinisch versorgt und therapeutisch begleitet zu werden oder umzuziehen. Grund: Sie sind als Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus von diesen Rechten ausgeschlossen. Ein Zustand, der dem Schutz- und Fürsorgeauftrag des Staates diametral entgegensteht.